DIR SYSTEM instrumentelle Funktionsdiagnostik
Vorteile für den Zahnarzt
Funktionsdiagnostik, und sonst…?
Die zahnärztliche Funktionsdiagnostik ermittelt den funktionellen Zustand der Strukturen des Kausystems. Bei funktionsgestörten Patienten dient sie der Erhebung einer spezifischen Diagnose.
Bei jedem (auch bei vermeintlich nicht funktionsgestörten) Patienten, die vor einer zahnärztlichen oder kieferorthopädischen Behandlung stehen, ist sie medizinisch und forensisch erforderlich.
Circa 8 % aller Menschen leiden an der sogenannten craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Mehr als die Hälfte aller Menschen haben Funktionsstörungen im Kausystem. Man spricht von einer multifaktoriellen Genese, so dass kein klarer Ursprung für die Erkrankung festgestellt werden kann.
Bisherige Therapieansätze, wie das systematische Einschleifen der Zähne, wurden von Prof. Türp von der Universität Basel, als „ohne klinischen Nutzen“ widerlegt [2004].
Das DIR® System bietet dem behandelnden Zahnarzt die Möglichkeit, der diagnostischen Auswertung von craniomandibulären Dysfunktionen ohne im Vorfeld strahlungsbelastende röntgenologische Diagnostik betreiben zu müssen. Die signifikante Reproduzierbarkeit der Messungen lässt das System als objektives Messinstrument in der Zahnheilkunde zur Anwendung kommen. Die digitalen Analysedaten ermöglichen dem Behandler auf adäquate Therapieprinzipien, zur Behebung der Dysfunktion, zu schließen. Das DIR® System stellt den „Soll- Zustand“ des stomatognaten Regelkreises her. Dieser „Sollzustand“ wird vorerst in eine Schiene überführt, so dass eine begrenzte, individuelle Tragedauer als präprothetische Therapiemaßnahme zum Einsatz kommt.




